(Zur Musik: Ja, das ist Symphonic Metal. Obwohl ich in der klassischen Musik zuhause bin, ist das sonst nicht mein Ding. Aber an „Within Temptation“ bewundere ich die klaren Werte und die politische Haltung, für die sie stehen. Daher gehören sie genau hier hin.)
This is what I wanted Nothing’s gonna change it This is what it’s all about Gotta keep believing This is why I’m breathing Nothing else on my mind Suddenly I see that time has been running out
This cannot bе taken All I have been facing I will nevеr let it go Feel the liberation It won’t be forsaken Never gonna shout it out Suddenly I see that this is not the end
And I feel that my heart’s going crazy now I am not gonna break, can’t be taken down No, I’m not going under It’s going down with the thunder I feel the fire within burning high With the thunder No, I’m not going under It’s going down with the thunder
1 Der Drache stirbt
Wir erleben gerade, wie „Dinge nicht mehr passen“. Systeme und Zusammenhänge, die einmal funktionierten (oder von denen wir das zumindest glaubten) können das unter sich immer schneller und immer grundlegender ändernden Bedingungen nicht mehr leisten. Sie passen nicht mehr, tragen nicht länger zur Lösung bei, werden dysfunktional. Das ist der äußere Rahmen hinter beklemmenden Gefühlen tief in uns drinnen, dem überforderten „Tja, was soll man machen“ und „Verrückte-Zeiten“ – Gerede, hinter Überforderung, Erschöpfung und Müdigkeit. Eine neue Zeit, in der das Alte nicht mehr passt – und wir mittendrin. Mit unseren ebenfalls alten Erfahrungen, Mustern und Strategien.
Ich muss mit dem Rad nur wenige Kilometer fahren, um ein solches dysfunktionales System zu erleben. Denn dann stehe ich am Rand des Kolhle-Tagebaus, einem mehrere hundert Meter tiefem und bis zum Horizont reichenden Ungeheuer, das mit „Loch“ oder „Grube“ völlig unzureichend beschrieben ist.. Hier hat man einmal (und tut das in geringerem Maße immer noch) gigantische Mengen Kohle abgebaut und sich – eine Zeitlang auch zurecht – als Motor für Wachstum und Wohlstand verstanden. Wer dort steht, bekommt ein Gefühl dafür, warum dieses Energiesystem, dieses fossile Ungeheuer, nicht mehr taugt, nichts Positives erschafft, nicht mehr funktioniert, tatsächlich ein Relikt aus einer anderen Zeit ist. Und als solches ist es nicht nur „nebenbei“ zerstörerisch, sondern seit vielen Jahren bereits ausschließlich.
Solche alten, dysfunktionalen Systeme können sich nicht von innen heraus verändern, sie würden damit ihre eigene Existenzgrundlage vernichten. Gleichzeitig können sie im veränderten Neuen, das um sie herum entstanden ist, nicht weiter funktionieren. Dysfunktionale Systeme kollabieren irgendwann, das ist ihnen gemeinsam, und es ist unausweichlich. Sie implodieren – doch bis dahin werden sie einen gigantischen Schaden angerichtet haben. Sie werden böse, zerstörerisch, tödlich.
Die dysfunktionalen, zerstörerischen Systeme unserer Tage saugen das Leben aus allem, was sie umgibt, bringen Verwüstung und Tod. Faschismus tötet, ganz real, aber auch, indem er das, was bunt und fröhlich sein könnte zu einer grauen und gleichgeschalteten Masse macht. Autoritäre Systeme zerstören alles was ihnen im Wege steht, das fossile Monster frisst unsere Lebensgrundlagen, vergiftet unsere Erde, nimmt uns die Luft zum Atmen, und unseren Kindern die Zukunft. Der neoliberale End-Stage-Kapitalismus zerstört die Möglichkeiten und ganz konkret das Leben des größten Teils der Menschheit (LINK). Die riesigen Datenzentren, in denen sich gerade die Allmachtsphantasien der Tech-Oligarchen manifestieren, nutzen niemandem, vernichten nicht nur ganze Berufszweige, sondern auch unsere Kreativität und unser Denken. Sie rauben gigantische Mengen an Energie und natürlichen Ressourcen – die für alle anderen dann nicht mehr verfügbar sind.
Mit diesen zerstörerischen Systemen – auf dem Weg in ihren eigenen Untergang, der, wenn wir sie nicht stoppen, auch zu unserem wird, ist kein Kompromiss möglich, kein friedlicher Umgang. Außer Kontrolle geratene und damit dysfunktionale Zellen im Körper muss man entschieden und früh genug bekämpfen, sonst bringen sie uns um. Es gibt tatsächlich nur dieses Eine: Zerstörerische Systeme müssen bekämpft werden (Teil 1) und bessere, heute passende Alternativen phantasievoll erarbeitet und gegen diese in Stellung gebracht werden. (Teil 2). Nur so können wir auf eine bessere Welt hin arbeiten, können Druck ausüben, an jeder nur möglichen Stelle, beständig, mit aller zur Verfügung stehenden Kraft – und mit der nicht aufzuhaltenden Macht der Vielen. (Teil 3)
Das ist die letzte Ebene, von der aus wir unser Denken und Handeln bestimmen dürfen: Das Böse in all seinen unterschiedlichen Ausbildungen kann in dynamischen und sich ändernden Systemen nicht auf Dauer funktionieren. Und genau dadurch ist es angreifbar – und besiegbar. Unter beständigem Druck wird es implodieren.
Es st wie im Märchen: am Ende ist der Wolf tot. Der Drache stirbt – immer.
Aber: dazu braucht es diesen Druck von außen. Wiir müssen angreifen und kämpfen. Nur so lässt sich die Zerstörung begrenzen und beenden.
2 Auf das Morgen vorbereiten – das Heute verändern
This is what I wanted Nothing’s gonna change it This is what it’s all about Gotta keep believing This is why I’m breathing Nothing else on my mind Suddenly I see that time has been running out
Lord I feel like it coming Under my skin I can feel the change Under my skin
Am Ende stirbt der Drache. Am Ende fällt Mordor, am Ende sind die Zerstörer zerstört, am Ende ist das Monster tot. Der Weg dorthin wird uns viel abverlangen, wir werden dann selber nicht mehr die Alten sein. Aber (Remember? Wir wollten in goßen Bildern denken) am Ende gewinnen den Kampf ausgerechnet die kleinen Hobbits und die tapferen, eigentlich unterlegenen aber füreinander einstehenden Kämpfer – und nicht der dunkle Herrscher und seine fürchterlichen Heere. Auch wenn das in der Finsternis unserer Zeit anders aussehen mag: wenn wir dagegen kämpfen, wird das Böse am Ende verlieren.
Wenn das die Perspektive ist – und selbst wenn sie uns gerade nur als potenzielle vorstellbar ist – dann können wir uns vorbereiten. Wir dürfen fragen, was wir brauchen, wie wir sein könnten, was wir können sollten, wenn tatsächlich eine bessere Zukunft erreichbar wäre. Das sind die Dinge, die Fähigkeiten, das Mindset, die Skills, die wir heute brauchen. Geboren nicht als Reaktion auf Schock und Erstarrung, sondern als autonome, selbstbestimmte Entscheidung. Denn dann können wir uns aufmachen, ein möglich gewordenes Morgen zu gestalten. Darum geht es: heute der Mensch werden, der morgen gebraucht wird.
Zusammenbrechende Systeme hinterlassen – neben der ganzen Zerstörung – ein Vakuum. Darin kann sich schnell eine Atmosphäre der Ratlosigkeit, der Orientierungslosigkeit ausbreiten, der man nicht mit einem Rückgriff auf das Frühere (das ja in diese Situation geführt hat) begegnen darf.
Sich von einem gestaltbaren „Morgen“ leiten zu lassen und sich dafür jetzt richtig aufzustellen hat nichts mit Esoterik oder banalem „die beste Version von uns werden“ zu tun – sondern mit ganz konkreten Lebensentscheidungen. Das betrifft Ausbildung- oder Studienfachentscheidungen. Unternehmerische Entscheidungen ebenso wir persönliche Karriereplanungen. Mit welchen Menschen umgeben und wo engagieren wir uns, wie gestalten wir unsere Zeit, wie interagieren wir mit Anderen.
Die Welt braucht genau das: Menschen, Gruppen, Institutionen, Unternehmen, die nicht in gewohntem Denken oder gar in Erstarrung gefangen sind, die nicht ständig mit Altem abgleichen, die zu Anfängen fähig sind, die in Alternativen denken können, die bewusst einen „alten Menschen“ ablegen, die Dinge verstehen, die Verantwortung übernehmen.
Wir dürfen uns selber verändern – und dabei anderen Orientierung geben. Nicht nur für später eine neue Stärke aufbauen, sondern diese im Heute nutzbar machen.
3 Uns selber verändern
This cannot bе taken All I have been facing I will nevеr let it go Feel the liberation It won’t be forsaken Never gonna shout it out Suddenly I see that this is not the end
Lord, I feel like it coming Under my skin I can feel the change Under my skin
Wir brauchen noch einen weiteren Zugang, damit wir den Punkt, an dem wir heute stehen, richtig einordnen können. Und dazu geht – ausnahmsweise – der Blick einmal kurz zurück. Die Welt von heute ist – in meinem Fall und für meine Generation gesprochen – nicht mehr die unserer Jugend, nicht mehr die, in die hinein wir einmal Lebens- oder Karriere-Entscheidungen getroffen haben. Wir sind in neuen, grundlegend veränderten Zeiten unterwegs.
Wenn sich Dinge grundlegend ändern, wenn der Kontext ein anderer geworden ist, dann darf man selber nicht im alten Zustand verhaftet bleiben. Weil man sonst – mitten im realen Leben – in einer vergangenen Illusion gefangen ist. Die dadurch entstehende Spannung halten wir auf Dauer nicht aus. Im persönlichen Leben ebenso wie als Gesellschaft. Was vorbei ist, ist vorbei – und steht als Abgleich für unser Leben heute nicht mehr zur Verfügung. Man kann Zeit nicht zurück drehen – das geht einfach nicht. Der Weg zurück führt in ein totes Land.
In veränderten Zeiten, in einer Welt, die sich so klar erkennbar im Umbruch befindet, werden wir nicht mit unseren alten Fähigkeiten klar kommen. Wir dürfen neue erlernen, oder diese ausbauen und schärfen. Einige Beispiele:
Die Fähigkeit, langfristig zu denken
Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen
Komplexe Probleme lösen können
Von Visionen geleitetes Denken einüben
Zusammenhänge erkennen und das Big Picture (ja, Schlagwort, aber hier nötig)
Emotionale Intelligenz entwickeln
etc.
Wir müssen nicht die bleiben, die wir einmal waren. Wir dürfen uns verändern, neue Räume betreten. Und das ist gut so. So bleiben wir in einer veränderten Welt nicht nur handlungsfähig, sondern können uns weiterentwickeln und unsere Potenziale heben. Und damit weiterhin ein gutes Leben führen.
4 I’m not going under
Ein gutes Leben führen? Wirklich? Wir erleben doch in der Regel genau das Gegenteil. Dass alles zu viel ist, die vielfältigen Krisen uns überfordern, wir müde sind – und manchmal erstarrt in Angst und Verzweiflung. Und vielleicht ist das sogar Absicht, denn genau diese Menschen brauchen die zerstörerischen Systeme, die Monster unserer Tage, die unseren Widerstand fürchten.
Alles um uns herum will uns vermitteln, wie falsch und schwach wir sind – und wie einfach der Weg in die Akzeptanz und die Verdrängung ist. Oder wie einfach es wäre, jetzt selber zum Monster zu werden. Das Böse zu akzeptieren – und selber böse zu werden.
Doch nicht wir sind falsch – die Weltzerstörer sind falsch. Das Monster, der Drache, die alten dysfunktionalen Systeme sind es, die hier nicht mehr hin gehören.
„Deine Gegner wollen, dass du glaubst, alles sei hoffnungslos, du hättest keine Macht, es bestünde kein Handlungsbedarf, du könntest nicht gewinnen. Hoffnung ist eine Gabe, die du nicht hergeben musst, eine Kraft, die du nicht wegwerfen musst.“
Rebecca Solnit, Hoffnung in der Dunkelheit, 2015
Wir dürfen uns aktiv gegen diese Gefühle entscheiden. Aufmerksam dafür sein, wie sehr wir von Panik, Schock und Verzweiflung bestimmt sind ist ein erster wichtiger Schritt. Denn dann können wir uns aktiv dagegen entscheiden. Weigern, sich zu passiven, ausgelieferten und fremdbestimmten Opfern machen zu lassen. Vor allem für uns selber diese Deutung nicht länger zu übernehmen. Handlungsfähigkeit dürfen und können wir wieder beanspruchen und einüben.
Was wir erleben ist nicht einfach „Nichts“, nicht „Abwesenheit von..“, ein „Minus“. Es ist nicht etwas, das wieder vorbei geht und das wir bis dahin aushalten müssen. Stattdessen dürfen wir Mangel, Verzweiflung, Schock wahrnehmen, stoppen und nach und nach ein Bewusstsein von Stärke, Vertrauen und Mut entwickeln. Wie das geht, habe ich in den vorherigen Teilen beschrieben: den Gegner wahrnehmen, Gefolgschaft verweigern, Bilder austauschen, Strategien entwickeln usw.
Herausfordernde Zeiten, wie wir sie gerade erleben, ändern uns. Das ist unausweichlich, solange wir nicht völlig verhärtet sind. Aber: entweder werden wir von außen verändert – oder wir gestalten diesen Prozess aktiv, nach unseren Vorstellungen und Werten. Und eben nicht so, dass wir für die Zerstörer eine möglichst geringe Widerstandsfläche bieten.
Wir dürfen zu anderen, zu besseren Menschen werden. Ja, ich weiß, das klingt groß – aber vielleicht ist es das ja auch. Und vermutlich geht das auch nur in solchen besondern Zeiten. Letztlich geht es um die Entscheidung, nicht einfach nur zu existieren, sondern wirklich zu leben. Zu wachsen, uns zu entwickeln, uns neue und aufregende Möglichkeiten zu erschließen, unser Leben aktiv zu erweitern, Sorge zu tragen für uns selber und das, was wir lieben. Kraftfelder erschließen, stark werden, Neues erschaffen.
Und, weil wir nicht länger der Erzählung unserer eigenen Schwäche glauben: aufstehen und kämpfen.
Times like these season us. They turn us gray. They put the lines on our faces The wrinkles under our eyes. Now we are coming face to face with the human condition. With the tragedy and finitude of it. We learn precisely because our powers are so limited, how much more it matters to spend every second with, in, for, meaning, kindness, courage, grace, truth. (Umair Haque)
5 Aufforderung zum Tanz
Puh! Ist das zu groß? Zu viel? Ich weiß es nicht – aber warum sollen wir das klein lassen? Und ich will auch nicht in einem zu kleinen Bild unterwegs sein.
Daher: Wer es bis hierher geschafft, hat, dem rate ich, an dieser Stelle noch mal das Video oben zu schauen. Den Spirit aufnehmen. Und dann erst weiterzulesen.
And I feel that my heart’s going crazy now I am not gonna break, can’t be taken down No, I’m not going under It’s going down with the thunder I feel the fire within burning high With the thunder No, I’m not going under It’s going down with the thunder
Wir wurden noch niemals so sehr gebraucht. Wir Kreativen, Engagierten, Guten. Wir Normalen, Verzagten, Müden, Hoffnungsvollen. Wir, die wir um unsere Werte wissen, die wir uns nicht gemein machen wollen mit dem Bösen, die wir uns nicht einfangen lassen. Die wir nachts nicht schlafen können, die wir nicht wissen, wie alles werden soll – aber nicht bereit sind, aufzugeben.
Die Welt nicht nur deshalb so, wie sie ist, weil Systeme dysfuntkonal und zerstörerisch geworden sind, sondern weil es viel zu wenig Widerstand dagegen gibt. Viel zu wenig Rebellion gegen die Zerstörer. Aber wenn wir uns nicht gegen Tod und Zerstörung stellen, werden wir absorbiert, machen wir uns diese zu eigen und verlieren wir den Zugang zum Leben. Zum guten Leben, zum erfüllenden Leben. Und wo das Leben schwindet, lauert der Tod.
Zu rebellieren gegen das, was zerstört, uns zu Zombies, zu Zerrbildern, zu Minus-Versionen dessen macht, wie wir doch sein wollten und wie wir unser Leben leben und erleben könnten, eröffnet wieder Freiräume. Genauer: Freiheitsräume – es führt uns wieder an einen Platz, den wir als Freiheit erleben können und an dem Handeln möglich wird. Es löst und aus Schock und Erstarrung, aus Verzweiflung und Hilflosigkeit angesichts der Ungeheuerlichkeiten um uns herum. Wir dürfen unsere Werte, unseren Anstand, unsere Kreativität, unsere Fürsorge füreinander wieder ins „Spiel“ (bewusst gewähltes Wort übrigens) bringen. Wir dürfen das Leben wählen – gegen die Mächte des Todes und der Zerstörung – auch gegen unseren eigenen, selbstgewählten Tod mitten im Leben.
Letztlich ist das eine Wahl, die wir zu treffen haben. Wie wollen wir leben, wer wollen wir sein? Das ist eine große Frage, aber ich glaube sie findet ihre Antwort in ganz vielen kleinen Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen (wegschauen, ignorieren, verdrängen, keine Entscheidung treffen zu wollen ist übrigens auch eine Entscheidung !!).
Wir dürfen ab jetzt genau hinschauen. Anfangen, uns zu kümmern – um uns, um andere, um diese Welt. Damit neue Gedanken- und Erfahrungsräume öffnen. Und dabei immer bedenken, das wir scheitern und hinfallen werden – aber dass das menschlich ist, gut ist, uns reifen lässt und voranbringt.
Wer wollen wir sein? Von der Beantwortung dieser Frage hängt unser Leben ab – und hängt die Welt ab. Sie stellt uns jeweils an unterschiedliche Stellen. In unserem eigenen Leben und in dieser immer noch schönen und lebenswerten Welt. Sie gibt die Richtung vor.
Und genau an dieser neuen Stelle können wir Spaß haben, Erfüllung finden, Befriedigung erfahren, Befreiung erleben. Wir dürfen tanzen – mitten in dieser Welt, jetzt.
Feiern, das Leben feiern. Tanzen – gerade jetzt.
So findet alles hier genau darin seinen Schlusspunkt. Oder Anfangspunkt?
Mit der Aufforderung zum Tanz.
Sorgt doch, dass ihr, die Welt verlassend, nicht nur gut wart, sondern verlasst eine gute Welt.
Bertolt Brecht – aus: Die heilige Johanna der Schlachthöfe